Christa Loose Fotografin

farmers life

In 15 Bildern wurde der private und berufliche Alltag dokumentiert, der bei der Landwirtschaft Hand in Hand geht. Tagesablauf und Inventar. Die Melancholie eines zu Ende gehenden Lebensabschnittes soll spürbar sein.


Schon die Eltern waren Bauern. Achtung und Respekt genoss man. Reich geworden ist man nicht mit dieser Arbeit, aber es war ein gutes Auskommen. Traditionen prägten das tägliche Leben, brachten Abwechslung und Teilhabe am Gemeinschaftsleben. Bis heute. Der Hof wurde früher gemeinsam mit den Eltern bewirtschaftet. Heutigen Dimensionen gereiche der ehemals große Hof bei den niedrigen Preisen nicht mehr. Zu groß die nötigen Investitionen. Zu fragil der Verdienst. Die Preise der Kartoffeln im Supermarkt seien billiger als sie sie anbauen können. Die tägliche Dokumentation wird zu einem immer größeren Zeitfaktor.

Nach der schrittweisen Aufgabe der Schweinezucht, dann der Milchwirtschaft wird das Leben leichter.  Angebaut wird nun auch für Biogas. Es wird mehr Zeit geben für die Blumenrabatten, für Hobbies. Selbstversorgung bleibt Lebensstil. Die jährlich brütenden Störche sind willkommen und auf einer Tafel sind die Geburtsraten vermerkt. Ferienpass - Aktionen für Schulkinder, die lernen wie Getreide wächst und Brot gebacken wird, geben der Tradition Zukunft.


Diese Arbeit entstand 2014 im Rahmen des Seminars für Reportagefotografie bei Prof. Rolf Nobel, Hochschule Hannover. 

Die Protagonisten wurden von mir gewählt.

Meinen herzlichen Dank, dass sie mir die Arbeit ermöglichten!

Das Thema wählte ich, weil diese Höfe nach und nach verschwinden und mit ihnen ihre ganz eigene Kultur.